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Olympia 2024 – Was bringt uns das?

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Knapp zwei Wochen vor dem Referendum in Hamburg zu der Bewerbung für Olympia 2024 wollten wir diese Frage für uns geklärt wissen und luden dazu Christian Fischer (Justiziar der Hamburger Bewerbergesellschaft 2024) zu uns in die Landesgeschäftstelle der Jungen Union Hamburgs ein.image9

Was bringt Hamburg Olympia und wie profitiert die Stadt, aber auch der einzelne Hamburger von diesem Großprojekt? Welche Kosten und Risiken verbergen sich dahinter? Christian Fischer gab uns zunächst einen guten Überblick und Einblick hinter die Kulissen. Deutlich wurde dabei, was alles hinter der Planung steckt und welche Chancen durch die Olympischen und Paraolympischen Spiele 2024 für Hamburg enstehen. Nicht nur das Olympische Erbe ist ein Teil welches bleibt, sondern auch von der Inklusion und Integration kann und wird die Stadt Hamburg profitieren. Das Projekt „Der Sprung über die Elbe“ wird durch die Maßnahmen und Planung für dieses weltweite Sportereignis deutlich schneller vorangebracht.

Bisher liegt zwischen den Stadtteilen der Hafencity und der Vedel ein Industriegebiet was die Verbindung erschwert. Ein komplett neuer Stadtteil soll durch das Olympische Dorf auf dem Kleinen Graßbrook entstehen. Somit steht ein großes Stadtentwicklungsprojekt für Hamburg als weiteres nachhaltiges Erbe von den Olympischen und Paraolympischen Spielen auf der Agenda.

Aber nicht nur hier wird die Veränderung Hamburgs zu spüren sein. Durch zahlreiche Sportstätten in der gesamten Stadt und der Trainingsstätten in Hamburg kann jeder einzelne Stadtteil profitieren.

image6Dagegen stehen Kosten in Höhe von 11,2 Mrd. Euro. Kann und wird Hamburg und der Bund sich dies leisten können? Sind die Kosten realistisch geplant oder werden diese analog zu bereits stattgefunden Spielen deutlich überschritten? Sicherlich sehr kritische Fragen, denen sich Christian Fischer stellen musste. Allerdings betonte er, dass es bisher keine so detaillierte Kalkulation der Kosten gegeben hat. Risikovariablen und steigende Inflation wurde bei der Berechnung beachtet. Nachhaltigkeit und Transparenz der IOC Agenda sind auch hier wiederzufinden. Ein Teil der Kosten wird sich durch die Einnahmen refinanzieren und die Stadt wird rund eine Mrd. Euro tragen. Der Bund soll die restlichen Kosten übernehmen und wird dieses in den nächsten Wochen entscheiden.

„Wir sind zuversichtlich, dass der Bund die Bewerbung unterstützen wird“ betonte Christian Fischer.

Das Konzept der Bewerbergesellschaft hat uns überzeugt und wir werden uns in den verbleibenden knapp zwei Wochen stark machen für ein „JA“ beim Referendum am 29.11. in Hamburg. image11Wir können es schaffen, mit den Olympischen und Paraolympischen Spielen Hamburg wirtschaftlich attraktiver zu gestalten, die Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln und im Sommer 2024 Menschen aus zahlreichen Nationen zu vereinen. Gemeinsam sind wir Feuer und Flamme!

(Friederike Höher)

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